Tag 26 – Schlussbouquet und Souvenirs

Heute war der letzte Ausflugstag, morgen geht es über Landstrassen ganz gemütlich zum Flughafen in Edinburgh, von wo aus wir nach Hause fliegen. Das Wetter zeigte sich heute so, wie man sich zu Ende von solch langen Ferien ungefähr fühlt: Das lachende Auge und das weinende, sprich Sonne und Regen wechselten sich heute ab. Für unseren Ausflug in die knapp 30km entfernte Stadt Hawick passte das Wetter vorzüglich: über kleinere Landstrassen, vorbei an vielen Schafherden, Bauernhöfen, Steinmäuerchen am Wegesrand und über kleine steinerne Brücken über den Fluss Tweed genossen wir noch einmal die prächtige Farbkombination aus blau, weiss und sehr viel grün sowie dem einen oder anderen Flecken rot-grün-blau-schwarz. Letztere beschreibt das Federkleid des Fasans, die hier fast überall anzutreffen sind.

In Hawick (Huick ausgesprochen „schiints“) angekommen machten wir uns auf den Weg zur dortigen Destillerie, der Borders Destillery. Das Gebäude in dem neben Whiskey auch Gin und Vodka hergestellt werden, stammt aus dem 19. Jahrhundert, gehörte aber vormals der Electric Company und wurde für verschiedenste Zwecke verwendet. Die Firma ist allerdings weit jünger und hat ihren Betrieb erst vor knapp einem Jahr aufgenommen, zuvor mussten die Hallen renoviert und die Brau- und Destillanlagen aufgebaut werden. Da Whiskey zuerst drei Jahre und einen Tag reifen muss, ehe er als Single Malt Whiskey verkauft werden darf, produziert die Borders Destillery auch Vodka und einen vorzüglichen Gin. Dies alles erzählte uns die junge kanadische Brennerin, die uns zwei durch die Anlagen führte.

Von unserem anschliessenden Shopping-Ausflug zu verschiedenen Geschäften, welche wundervolle Bekleidung und Inneinreichtungsaccessoires aus Tweed, Wolle und Cashmere* herstellen, gibt es keine fotografischen Aufzeichnungen, dafür das eine oder andere Mitbringsel und vor allem Erinnerungsstück an diese tolle Reise.

*Hawick war für lange Zeit ein wichtiger Standort für die wollverarbeitende Industrie und beschäftigte zeitweise über 3’000 Arbeiter in deren Webereien und Strickereien, bei damals knapp 17’000 Einwohnern

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