Tag 24 – Grenzerfahrungen

Andere loten ihre persönlichen Grenzen aus, wir beschränken uns einerseits auf geografische und andererseits auf technische… Unser letztes Daheim, ehe wir in drei Tagen den Heimweg antreten*, liegt in der Region der Scottish Borders (quasi Grenzland), der südlichsten Region Schottlands. Die Unterkunft ist eines der Highlights auf dieser Reise und ist Teil eines stattlichen Landhauses. Wenn wir nicht noch Pläne hätten, die Gegend zu erkunden: hier liesse es sich sehr gut aushalten, ganze Tage lang nur Bücher lesen und dazwischen ins Grüne schauen. Aber dazu später bzw. weiter unten, genauso wie der Hinweis darauf, was es mit den technischen Grenzen auf sich hat. Zuerst zeigen Bilder, wie hübsch und bunt die kleine Hafenstadt Crail ist, die wir am Morgen als erstes besichtigt haben. Dass Crail so farbig bleibt, liegt unter anderem in den Händen und Farbkübeln der Hausbesitzer, wie dem Herrn in blau.

*Da wir unser Mietauto nicht mit in die Schweiz mitnehmen können und wollen, fliegen wir am 31. Mai von Edinburgh nach Basel.

Nach einem wenig bebilderten Zwischenhalt in Peebles kamen wir schliesslich in unserem temporären Zuhause in Traquair an. Ehe wir alle Taschen in den Räumen verteilt und zum „Probepacken“ vor dem morgigen Shopping- bzw. Sightseeingbesuch in Edinburgh ausgelegt hatten, ging es auf Fotorundgang durch die Wohnung. Nach ein paar ruhigen Momenten in der Orangerie beschlossen wir, das tolle Abendlicht zu nutzen, um die Drohne über Haus und Grund steigen zu lassen. Die hügelige Landschaft, die wenigen Farmhäuser in der Umgebung und die Wolkenbilder am Himmel versprachen optimale Voraussetzungen für die Aufnahmen! Zurück zur anfänglichen Zuschreibung der „technischen Grenzen“: Diese zeigte uns die Drohne bzw. einer der vielen Bäume rund um das Haus beim voraussichtlich letzten Flug des Tages* deutlich auf. Unser Foto-Vogel verfing sich in den obersten Ästen eines glücklicherweise noch sehr jungen Baumes. Aber alles schütteln und rütteln nützte nichts, die Drohne sass fest im Baumwipfel. Erst unser Vermieter und seine Kletterkünste – ganz Schotte: im Allzweckschuh Gummistiefel(!) – konnten die Drohne schliesslich befreien. Bis auf einige Blessuren an zwei Flügeln scheint sie noch ganz zu sein…
*Name des Piloten ist der Redakteuerin bekannt

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