Tag 12 – the goddess is dead, long live the goddess

Unsere Göttin macht seit längerem Geräusche, die auf Probleme im Getriebe zurückzuführen sind. Wir zeichneten diese Geräusche per Sprachnachricht auf und schickten sie unserem Chefmechaniker zu Hause zur Ferndiagnose. Dieser meinte, ein etwas dickeres Getriebeöl würde das Problem allenfalls lösen. Dieses liessen wir über eine Garage in Mallaig bestellen, deren Partnergarage in Kyle of Lochalsh würde sich der Sache annehmen. Dahin fuhren wir heute morgen dann auch, überliessen die Göttin dem dortigen Mechaniker der das alte Öl abliess und das dickere Öl einfüllte. Im abgelassenen Öl fanden sich Metallspäne, die dem Mechaniker allerdings wenig Kopfzerbrechen bereiteten. Guten Mutes verabschiedeten wir uns also und brachen zu unserem Tagesausflug auf die Isle of Skye auf. Die gute Laune hielt nicht sonderlich lange, was aber nicht am schleppenden Verkehr und den vielen Touristen lag, sondern dass die Geräusche nicht besser sondern noch stärker wurden. Wir beschlossen daher beim Mittagessen im traumhaft schönen Flodigarry Hotel, die Rundtour auf der Isle of Skye abzukürzen und sicherheitshalber zurückzufahren. Auf der Fahrt nach Kyle of Lochalsh dachten wir darüber nach, wie wir weiterreisen wollen: Ist es zu vertreten, das wir mit der Göttin unsere geplante Strecke weiterfahren? Alleine für den morgigen Abschnitt nach Ullapool wären das rund 200 Meilen… Oder riskieren wir damit einen Totalschaden vom Getriebe? Sollten wir nicht besser das Auto hier in der „Zivilisation“ zurücklassen, den Rücktransport dem TCS übertragen und mit einem Mietauto die restliche Reise antreten? Die Göttin erleichterte uns die Entscheidung: Das Getriebe wurde mit jedem gefahrenen Kilometer lauter und gegen Ende der Strecke, sprang ein Gang ohne unser Einwirken heraus. Das Risiko für einen Totalschaden des Getriebes oder einen dadurch verursachten Unfall ist uns eindeutig zu gross!

Wir brechen unsere Reise mit der Göttin also hier in Kyle of Lochalsh ab und klären ab, wie wir unsere Reise fortsetzen können – vieles ist jetzt am Vorabend unserer Weiterreise noch unklar, einzig sicher ist: Die DS hat zwar Loch Ness gesehen, wird aber ohne ein Besuch an der Nordwestküste und den weiteren Destinationen nach Hause fahren müssen…

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